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Von einer Spar-Idee zur eigenständigen Disziplin und einer hervorragenden Trainingsmöglichkeit.

Um 1980 begann in Bayern die Idee der Mehrschüssigen Luftpistole als günstige Trainingsmöglichkeit für die Olympische Schnellfeuerpistole.
Ca. um 1985 kamen dann die ersten Prototypen auf den Markt.
1991 wurde die Disziplin Mehrschüssige Luftpistole offiziell geboren. Der Bayerische Sportschützenbund führte sie auf seinen Meisterschaften durch.
Ab 1995 wurde die Disziplin dann bis zu den Deutschen Meisterschaften ausgetragen.
 
Mehrschüssige Luftpistole 10 m

Waffe: Mehrschüssige Luft- und CO2-Pistolen jeder Art Kaliber 4,5 mm (.177). Die äußeren Maße dürfen 200 mm Höhe, 420 mm Länge und 50 mm Breite nicht überschreiten. Gewicht maximal 1,5 kg Abzugsgewicht frei.

Munition: Handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber von maximal 4,5 mm.

Scheiben: Es wird auf 5 nebeneinander befindliche Klappscheiben geschossen. Die Scheibenmittelpunkte müssen sich auf gleicher Höhe befinden und einen Abstand von 300 mm ± 1 mm haben. Der Rand der Scheibenanlage muss mindestens 85 mm von den Scheibenzentren entfernt sein. Die Scheibenanlage ist rechteckig.

Die Klappscheibengrößen ergeben sich aus den Durchmessern der Blendenöffnungen. Nachwuchsbereich: 59,5 mm, Erwachsenenbereich: 40,0 mm.

Entfernung: 10 m.

Anschlag: Stehend freihändig (Fertighaltung).*

Programm: Ein 30-Schuss-Durchgang besteht aus 6 Serien in je 10 Sekunden. Ein 60-Schuss-Durchgang besteht aus 12 Serien in je 10 Sekunden. Jede Serie besteht aus 5 Schüssen auf 5 Klappscheiben (s. regel 2.16 SpO).

 
* Fertighaltung: Fertighaltung für die Wettbewerbe Olympische Schnellfeuerpistole, Sportpistole Duell / Zentralfeuerduell und Standardpistole (20 und 10 Sekunden).
Der Schütze senkt den Arm um mindesten 45 Grad aus der Waagerechten.
In dieser Haltung erwartet der Schütze das Zudrehen der Scheiben oder das Signal zum Schießen, ohne den Arm zu beugen oder zu bewegen.
In dem Augenblick, in dem sich die Scheibe zu drehen beginnt, darf der Schütze die Pistole bewegen.
 
Quelle: DSB Sportordnung