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Von vielen Sportschützen gern als die "Königsdisziplin" der Kurzwaffen bezeichnet. Keine andere Kurzwaffendisziplin benötigt so viel Konzentrationsfähigkeit. Mit der Freien Pistole wird auf 50m geschossen, aber die Scheiben sind dieselben wie bei den 25m Wettbewerben.

Freie Pistolen sind frei von Reglements in Bezug auf Waffengewicht, Abmessungen und Abzugsgewicht. Charakteristisch sind Formhandgriffe, die die Hand umschließen, sehr lange Visierlinien und Abzugsgewichte von ca. 50g und weniger. Manche Hersteller verbauen auch elektronische Abzugssysteme.
 
Waffe: Alle Pistolen und Revolver des Kalibers 5,6 mm (.22 lfb). Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden. Der in beliebiger Form nach der Hand des Schützen gearbeitete Griff darf die Hand nur bis zur Handwurzel umschließen. Der Griff darf keinerlei Verlängerungen haben, die über das Handgelenk hinausragen und so als Stütze dienen könnten. Keine Einschränkungen bei Abzugsgewicht, Abmessungen und Waffengewicht. Es dürfen nur offene Visierungen verwendet werden.

Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb).

Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1-9 = je 25 mm.

Entfernung: 50 m.

Anschlag: Stehend freihändig.

Programm: 60 Schuß in 120 Minuten oder 40 Schuß in 90 Minuten oder Kurzprogramm 30 Schuß in 60 Minuten inkl. Probeschüsse (Regel 2.20 SpO).
 
Quelle: DSB Sportordnung