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Am 10.01.2016 gingen die Schützen der Königlich Privilegierten Hauptschützengesellschaft Erlangen in den letzten Wettkampftag  der 2. Bundesliga Süd. Austragungsort war eine umgebaute Halle in Peiting, nähe Schongau, ca. 80 km südwestlich von München. Angereist waren die Stammschützen Matthias Nolte, Martin Bäuml, Hans-Rainer Wagner, Roland Wabra und Claudia Schardt.

Im ersten Wettkampf stellten sich die Schützen der SG Edelweiß Scheuring zum Kampf. Die HSG-Schützen starteten sehr verhalten in die erste Wertungsserie: viele Achter zeugten von mangelnder Konzentration und Fehlern in der technischen Ausführung des Schusses. Dies machte sich vor allem in den unterdurchschnittlichen 88er-Serien von Martin Bäuml und Hans-Rainer Wagner bemerkbar. Während sich Martin Bäuml mit einer 96er-Serie zurück kämpfte, arbeitete Hans-Rainer Wagner weiter an seiner Konzentration. Matthias Nolte, Roland Wabra und Claudia Schardt schossen zwar gute Ergebnisse – blieben jedoch auch hinter Ihrer üblichen Leistung.

Die Halle tobte dann erst gegen Ende der Partie. In den Paarungen mit Martin Bäuml und Roland Wabra lagen die Ergebnisse so nah beieinander, dass sich ein bzw. sogar zwei Stechschüsse andeuteten. Letztlich kam es zum Showdown, als feststand, dass der Wettkampf durch zwei Stechschüsse entschieden werden musste. Dieser Schuss fordert das Maximale an mentaler Konzentration – immerhin hängt der Ausgang der gesamten Partie davon ab. Roland Wabras Psyche wurde als erstes auf die Probe gestellt. Nach zwei Minuten Vorbereitungszeit und 50 Sekunden Schießzeit beförderte er seinen Gegner mit einer 10 ins Aus. Danach startete Martin Bäuml ins Duell. Mit seiner Routine besiegte er den Gegner ebenfalls mit der höchsten Ringzahl. Das HSG-Team war erleichtert und feierte einen 1:4 Sieg gegen Scheuring.

Am späten Nachmittag ging es dann in den letzten Wettkampf der Saison gegen den Lokalmatador SV Peiting. Die Halle war mittlerweile mit tobenden Fans vollständig gefüllt. Bei diesem Wettkampf ging es nämlich jetzt um alles oder nichts. Ziel beider Mannschaften war der Aufstiegswettkampf für die höchste deutsche Liga. Dementsprechend motiviert und angespannt waren die Schützen beider Mannschaften. Matthias Nolte kämpfte erneut mit vielen Achtern, und Hans-Rainer Wagner versuchte sein Auge auf die schwierigen Lichtverhältnisse einzustellen. Roland Wabra und Claudia Schardt schossen wieder gute Ergebnisse und besiegten Ihre Gegner. Martin Bäuml konnte seine gewohnte Leistung abrufen und gewann klar gegen seinen Kontrahenten. Der knappe Sieg mit 3:2 Punkten brachte dem Team der HSG schliesslich den Einzug in den Aufstiegswettkampf für die 1. Bundesliga.

Alle Luftpistolenschützen und -schützinnen dürfen auf die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte stolz sein. Direkt nach dem Aufstieg in die zweite Bundesliga haben sie sich mit Trainingsfleiß, Konzentrationsvermögen und mentaler Stärke sensationell auf den zweiten Platz vorgekämpft. Getreu dem Motto „Nach der Pflicht kommt die Kür“ fiebern alle HSG-Schützen jetzt dem Aufstiegskampf in Pforzheim am Sonntag, den 31.01.2016 entgegen. Dort bewerben sich 4 Mannschaften um die zwei Aufstiegsplätze in die 1. Bundesliga Süd.

Wir sind dankbar für jede Unterstützung und würden uns freuen, wenn einige Schützenbrüder und –schwestern den langen Weg nach Pforzheim auf sich nähmen, um uns tatkräftig zu unterstützen.

 

mb