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Für die Schützen der Hauptschützengesellschaft Erlangen ging es am vierten Wettkampftag der 2.Bundesliga Süd nach Münchberg. Angetreten waren Matthias Nolte, Martin Bäuml, Roland Wabra, Hans-Rainer Wagner und Claudia Schardt.

An diesem Sonntag stand nur ein Wettkampf, gegen die SG Kelheim-Gmünd 2, auf dem Programm. Der Verein Kelheim-Gmünd ist in ganz Deutschland ein Begriff - immerhin hat er nicht nur eine Mannschaft in der 1.Luftpistolen-Bundesliga am Start, sondern konnte auch schon mehrfach die Meisterschaft für sich entscheiden. Für die HSG-Schützen bestand trotzdem kein Grund, sich vor dem Gegner zu fürchten, haben sie sich doch seit dem Wiederaufstieg in die 2.Liga stabil im oberen Drittel der Tabelle etabliert.

Matthias Nolte lieferte sich mit seinem Gegner ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide blieben zwar unter Ihrem Potential, bekämpften sich aber bis in die letzte Serie. Beim vorletzten Schuss verhalf dann leider eine 8 des Erlanger Schützen seinem Gegner zum knappen Sieg. Auch Martin Bäuml verlor seinen Kampf. Roland Wabra und Hans-Rainer Wagner hingegen schossen überdurchschnittliche Ergebnisse und besiegten Ihre Gegner klar.

Die Entscheidung musste schließlich in der fünften Paarung fallen: Claudia Schardt lieferte sich ein hartes Gefecht mit ihrem Kontrahenten. Die Führung wechselte permanent und der Druck war enorm, denn die Schützen durften sich keine Fehler leisten. Am Ende nahm die Anspannung noch weiter zu, als beide mit 362 Ringen Ihren Wettkampf beendeten. Es ging ins Stechen: nach einer erneuten Vorbereitungszeit von zwei Minuten haben die Kontrahenten jeweils 50 Sekunden Zeit, einen Schuss abzugeben. Dadurch, dass die beiden Schützen den gesamten Wettkampfausgang bestimmten, waren sämtliche Augen auf sie gerichtet. Das Resultat des ersten Schusses ließ erahnen, unter welcher Anspannung die Schützen standen. Beide erreichten nur eine 7. Also ging es in die zweite Runde. Nach endlos erscheinenden 50 Sekunden schoss Claudia Ihren Gegner schließlich mit einer 9 ins Aus.

Das gesamte Team freute sich über den Sieg und ließ Ihre Mannschaftskollegin hochleben. Sie hatte ein weiteres Mal die Nerven behalten und wertvolle zwei Punkte auf das Konto der HSG Erlangen gebracht. Nach dem vierten und drittletzten Wettkampftag liegt die HSG jetzt auf dem dritten Platz in der 2.Bundesliga Süd.

mb