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Am dritten Wettkampftag der 2.Luftpistolen-Bundesliga war die HSG Erlangen zu Gast in Großaitingen. Matthias Nolte, Hans-Rainer Wagner, Martin Bäuml, Roland Wabra und Claudia Mönius gingen in die Wettkämpfe mit den Wildbachschützen Landshut und den Singoldschützen Großaitingen.

Die erste Begegnung startete um 12:30 Uhr. Trotz der Entfernung von 220 km war dadurch eine entspannte Anreise möglich. Die Ruhe wandelte sich allerdings nach den ersten paar Schuss des Wettbewerbs mit Landshut in Anspannung um. Unser bester Schütze Matthias Nolte kam schwer in den Kampf und schoss weit unter seinem Schnitt. Hans-Rainer Wagner und Martin Bäuml lieferten sich ein hartes Gefecht mit Ihren Gegnern. Bis zum letzten Drittel der Partie waren Sie mit Ihren Kontrahenten gleichauf und die Führungen wechselten zwischen beiden Mannschaften hin und her. Entspannter war es in den beiden letzten Paarungen. Roland Wabra und Claudia Schardt schossen souverän und konzentriert. Am Ende gewann die HSG Erlangen mit 4:1.

Sehr motiviert starteten die Erlanger auch in die zweite Partie gegen den Gastgeber Singoldschützen Großaitingen. Während Claudia Schardt mit 376 Ringen klar überlegen war, kämpften Roland Wabra, Martin Bäuml und Hans-Rainer Wagner um jeden Ring. Die Gegner ließen sich nicht abschütteln und blieben lange Zeit auf Augenhöhe mit den HSG-Schützen. Matthias Nolte leistete sich am Anfang erneut einige Patzer und startete mit niedrigen 90er Serien. Am Ende fand er allerdings zu seiner gewohnten Leistung zurück und erkämpfte sich 372 Ringe. Die Mannschaft war nach 50 Minuten Schießzeit sichtlich erleichtert, als der Wettkampf mit 4:1 zugunsten der HSG ausging.

Nach dem dritten Wettkampftag kann die erste Luftpistolenmannschaft durchaus positiv auf den Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga zurückblicken. Das Team hat sich nach München und Thumsenreuth (ebenso Neuaufsteiger) auf den dritten Platz vorgekämpft. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und die HSG hat sich als ernstzunehmender Gegner in der Liga etabliert. Auch das Leistungsniveau innerhalb der Mannschaft ist sehr ausgewogen. Erwähnenswert ist auch die Stimmung im Team selbst, welches nicht nur während des Kampfes gut zusammenarbeitet, sondern auch außerhalb des Schießens harmoniert.

MB

Bild: Matthias Nolte aus einer ungewohnten Perspektive