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Diesmal reiste die Kgl. Priv. Hauptschützengesellschaft mit einer 13-köpfigen Delegation zum Vogelschießen unseres Partnervereins  Erlkönig Jena an. Nach der Eröffnung am Pulverturm bewegte sich der Zug bei perfektem Wetter wie gewohnt zum Frühschoppen im Gasthaus "Zur Noll", und anschliessend ging es auf die Schießanlage am Steinbach. Alles war bestens vorbereitet und die Stimmung gut, was sich aber kurzzeitig vor der Eröffnung des eigentlichen Schießens änderte, weil der amtierende Vogelkönig die Uhrzeit falsch abgespeichert hatte und nicht anwesend war. In Folge dessen mußte der Ex-Vogelkönig Ulrich Pakebusch die Krone abschießen, was ihm mit einem perfekten ersten Schuß gelang. 

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Beim Abschießen der Teile schlugen sich die Erlanger wacker: Hanne Knauer erkämpfte sich das Zepter -ob sie es zu Hause schwingen will?- und unser Schatzmeister Wolfgang Nahr räumte einen Flügel ab, wohl in der Hoffnung, die Bilanz dadurch noch etwas anheben zu können. Wie üblich hatten wir wieder angeregte Gespräche mit unseren Jenaer Freunden, flankiert durch vielleicht etwas zuviel Thüringer Bratwurst und selbstgebackenen Kuchen. Kurz vor dem Abschuß des Kopfs mussten wir uns wieder auf den Rückweg machen und ein paar Minuten zusätzliche Fahrzeit einkalkulieren, weil einige bei der Hinfahrt etwas zu schnell waren...

Präsident Ulrich Leonhardt hatte bei der Einladung schon eine Vorahnung, daß diesmal das Gleiche passieren könnte wie bei unserem Vogelschießen. Und tatsächlich: auch in Jena fand sich diesmal kein Schütze, der auf den Vogel schießen wollte. Eine sofort einberufene Vorstandssitzung brachte folgenden

Diese Duplizität der Ereignisse macht mehr als nachdenklich. Der Trend, der sich hier abzeichnet, gefährdet auf lange Sicht nicht nur unsere jahrhundertealten Traditionen, sondern auch unseren Sport insgesamt. Und spätestens an dieser Stelle sollten die Alarmglocken läuten. Eine kritische Hinterfragung der derzeitigen Regularien, aber vor allem auch mehr Verbindlichkeit bereits im Vorfeld, sind dringend geboten.

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