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Das diesjährige Dreikönigsschießen stand anfänglich unter einem schlechten Stern. Die Stahlziele, welche wir für dieses Jahr vorgesehen hatten, konnten durch einen Maschinenausfall nicht rechtzeitig fertiggestellt werden. So musste ein Plan B her: nachdem Roland Wabra im letzten Jahr schon den Schießstand für die Tonröhrchen samt Kugelfang für die HSG konstruiert hatte, fragten wir ihn, ob er den Pistoleros dabei helfen könne. Nachdem wir noch entsprechendes Material hatten, konnte die Arbeit beginnen.

Die Figuren, drei Tannenbäume und zwei Schneemänner, auf die Stahlplatte zu zeichnen, war schnell geschehen. Danach war Roland mit der Flex an der Arbeit. Dabei gingen einige Trennscheiben drauf. Danach mussten die Platten noch mit einem Rohr zusammengeschweißt werden, damit wir sie als Fallplatten verwenden können. Für die Lackierung war Roland auch zuständig. Nachdem diese Vorarbeiten (6 Stunden) gemacht waren, konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Babsi Prüll war für das Verzieren der Fallplatten verantwortlich, und- wie auf dem Bild zu sehen- hat sie das sehr gut gemacht.

DSC_2128: Der diesjährige Sieger: Martin Bäuml

 

Die verschiedenen Helfer Andrea, Babsi, Silvia und Nobbi, kümmerten sich wie die letzten Jahre auch schon, um das leibliche Wohl unserer Schützen und hatten die Küche bzw. Schützenstube voll im Griff. Eddi, Jens, Jochen, Thomas und Roland waren für die Anmeldungen und das Schießen verantwortlich. Und wie jedes Jahr hatte Claus seinen selbstgemachten Punsch dabei.

Durch die zahlreichen Anmeldungen waren wir schon „vorgewarnt“ dass dieses Jahr mehr Schützen zum Dreikönigsschießen kommen würden. Die Vermutung, dass wir nicht bis 11.30 Uhr fertig werden und sich die Siegerehrung hinauszögern könnte, war bei der Anzahl Voranmeldungen nicht unbegründet, zumal die meisten Schützen normalerweise erst spät zum Schießen kommen und sich dadurch ein „Stau“ bildet. Wie sich herausstellte, war die Sorge aber völlig unbegründet.

Zu Beginn des Dreikönigsschießens um 9.00 Uhr waren schon ca. zehn Schützen anwesend, und so konnten die Anwesenden die fünf Schuß mit dem KK-Revolver und anschließend nochmal fünf Schuß mit dem Halbautomaten, auf die Schneemänner und Tannenbäume abgeben. Durch die vielen Helfer gab es kaum zu Stauungen und wenn, dann war auch noch Claus da, um für das nötige Zielwasser zu sorgen. Nach nur einer Stunde hatten schon fast so viele Schützen ihr Glück versucht, alle Ziele abzuräumen, wie letztes Jahr insgesamt. Eine weitere Stunde später hatten insgesamt 58 Schützen/innen auf die Fallscheiben geschossen. Unseres Wissens die höchste Anzahl an Schützen, die das Dreikönigschiessen je gehabt hat. Respekt!

Respekt auch vor den Firmen (Bäckerei Hezel und Metzgerei Seeberger) die das Dreikönigsschießen schon seit Jahren unterstützen. Respekt vor den Schützen, die seit Jahren zum Dreikönigsschießen kommen. Respekt vor den Helfern, ohne die diese Veranstaltung, und nicht nur diese Veranstaltung, nicht mehr existieren würde.

Respekt vor den „Machern“, die wirklich machen und nicht nur gute Ratschläge geben.

 

Eindrücke vom diesjährigen Dreikönigs-Schießen:

DSC_2047: Ziele: Tannenbäume und Schneemänner

DSC_2056: Die Helfer: v.l.n.r. Eddi, Silvia, Andrea, Babsi, Jochen, Nobbi, Roland, Jens, Hans-Rainer, Mustafa (Nicht im  Bild: Claus)

DSC_2060:  „Rahmenprogramm“

DSC_2087: Wo ist wohl die Jugend?

DSC_2092: Eine volle Schützenstube

DSC_2058: Der Vorjahressieger, Ferdinand Koch, noch mit Pokal

 

Die Pistoleros