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SCHWEINFURT: Am letzten Wettkampftag in der 2. Bundesliga der Luftpistolenmannschaft ging es noch einmal heiß her. Die Schützinnen und Schützen starteten hochmotiviert in die letzten beiden Kämpfe der Saison. Unterstützt wurde die Stammmannschaft durch die Ersatzschützen Roland Wabra und Thomas Wolfrum. Diesmal waren zwei notwendig, da laut Reglement Ersatzschützen nur an zwei Wettkämpfen während der Saison aushelfen dürfen, ehe sie in der Liga „festgeschossen“ sind. Ein Schießen in ihrer eigentlichen Mannschaft wäre dann nicht mehr regelgerecht.

Im ersten Kampf gegen SV Kelheim-Gmünd II trat, wegen seines hervorragenden letzten Ergebnisses (370 Ringe), der Ersatzmann Roland Wabra auf Rang 1 an. Ihm folgten Martin Bäuml, Hans-Rainer Wagner, Helmut Kauzmann und Alexandra Bitter. Anfangs standen die Zeichen gut, beide Mannschaften waren gleichauf und keiner erlaubte sich größere Patzer. Im zweiten Teil trennte sich allmählich die Spreu vom Weizen. Rolands Gegner marschierte durch viele Zehner in Richtung 380 und setzte sich nach und nach ab. In Paarung zwei holte Martin einen Punkt nach Erlangen und gewann mit 368:357. In Paarung drei kämpfte auch Hans-Rainer um einen ganz wichtigen Punkt. Letztlich bewies er Nervenstärke und gewann den Kampf mit 365:364. Nur noch ein Punkt trennte die HSG von dem heiß ersehnten ersten Sieg der Saison. Auch wenn die Last auf den Schultern von Helmut Kauzmann und Alexandra Bitter gleich verteilt schien, konnten diese den Ergebnissen der Kelheimer nicht standhalten und verloren letzten Endes ihre Wettkämpfe. Die HSG musste sich mit 2:3 Punkten geschlagen geben. (http://www.dsb.de/bundesliga/luftpistole/2.-bl-sued/begegnung_details/?id=12093)

vlnr: Thomas Wolfrum, Hans-Rainer Wagner, Alexandra Bitter, Roland Wabra, Martin Bäuml, Helmut Kauzmann

 

Im zweiten und letzten Wettkampf, gegen SV Peiting, unterstützte Thomas Wolfrum in Paarung 4. Martin Bäuml näherte sich in langsamen Schritten seinem ersten Wettkampfergebnis – musste sich jedoch erneut gegen einen sehr starken Gegner geschlagen geben. Hans-Rainer Wagner wollte es wieder spannend und duellierte sich mit seiner Gegnerin bis in die letzte Serie auf  Augenhöhe. Seine langjährige Schießerfahrung zahlte sich dann aus und er gewann mit 371:369 Ringen. Während sich Helmut und Thomas leider geschlagen geben mussten, holte Alexandra einen zweiten Punkt zur HSG mit 360:350 Ringen. Mit der Floskel „Knapp vorbei ist eben auch verloren“ unterlag die HSG mit 2:3 Punkten dem SV Peiting (http://www.dsb.de/bundesliga/luftpistole/2.-bl-sued/begegnung_details/?id=12096)

Am Abend trafen sich dann noch einmal alle Mannschaftsmitglieder zu einer Saisonabschlussfeier im Schlotfeger Erlangen. Wir zogen ein Resümee und stellten uns gedanklich auf die neue Saison ein.

 

Resümee der gesamten Saison:

Nach dem grandiosen Aufstieg der ersten Luftpistolenmannschaft von der Bayernliga in die zweite Bundesliga Süd, konnte diese ihr Können nicht wirklich unter Beweis stellen. Die Ergebnisse lagen über die gesamte Mannschaft hinweg mit 4-8 Ringen unter dem Durchschnitt. Auch wenn jetzt der Abstieg in die Bayernliga feststeht, konnten die Schützen viele Erkenntnisse aus der Saison ziehen. Wir lernten neue Vereine, Regeln und vor allem auch neue Menschen kennen. Die Mannschaft selbst hat sich weiter entwickelt und wuchs stärker zusammen. Wir haben zwar jeden Kampf verloren, doch wir haben trotz allem an einen Strang gezogen. Jeder gab sein Bestes.

Dies verdanken wir vor allem auch unserem Mannschaftsführer Hans-Rainer Wagner. Er war immer für uns da, hielt die Mannschaft zusammen und motivierte uns von Wettkampf zu Wettkampf. Danke dafür. Großer Dank auch alle Ersatzschützen, die jederzeit zur Stelle waren und super Ergebnisse ablieferten.

Wir freuen uns auf die nächste Saison, auf mehr Wettkämpfe um Fehler auszubügeln J, auf Siege und vor allem auf die Zeit zusammen in der Mannschaft.

 

Martin Bäuml