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Leider war beim abschließenden 10. Wettkampf in Nürnberg-Katzwang fehlende Gesundheit der Grund für eine deutliche Niederlage der HSG 1 (Siglinde Müller mit 301,6, Gottfried Roth mit 307,4 und Ferdinand Voll mit 301,5 Ringen) gegen die SG Wendelstein 1 mit 910,5 zu 941,4 Ringen. Trotzdem verblieben die HSG`ler erfreulicherweise mit insgesamt 8:12 Punkten auf dem 3. Platz in der Bezirks-Oberliga.

Bild (vlnr): Gottfried Roth, Siglinde  und Ernst Müller, Evelyn und Ferdinand Voll

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Dieses Jahr fand die Gaumeisterschaft WA der Bogenschützen am Samstag, den 3. Mai 2014 bei der SG Eltersdorf statt.  Insgesamt nahmen 46 Schützen der Erlanger Bogenvereine teil, wobei wir die zweitgrößte Teilnehmerzahl mit 13 HSG-Schützen stellten.

Nach dem schönen Wetter am 1. Mai hofften wir darauf, dass uns Petrus auch bei der Gaumeisterschaft unterstützt. Aber der hatte anscheinend einen anderen Termin wahrzunehmen, und wir mussten uns mit Kälte und zum Teil starkem Wind herumschlagen. Leicht war es nicht für uns, unseren Körper über die Dauer  des gesamten Wettkampfs (ca. 3 Stunden) auf Temperatur zu halten. Hier unser Dank an die Helfer der SG Eltersdorf, die kräftig Kaffee und Tee kochten und für unser leibliches Wohl sorgten. Auch mancher Pfeil wurde von einer Windböe erwischt und landete am Rand oder neben der Scheibe. Dem entsprechend fielen die Ergebnisse auch nicht so überragend aus.

vlnr: Michèle Ohnemüller, Elias Winkler,  Leo Kromeich, Liam Rasper, Marcel Süßle, Stefan Sommerer, Cedric Süßle, Axel Fella, Nina Finzel, Leo Ohnemüller und Elke Schmidt (Fabian Fella ist nicht im Bild)  Foto: Diethelm Tröger

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Impressionen Rädli 2014

Auch heuer hat die HSG sich wieder als Mitveranstalter an der Rädli am 1. Mai beteiligt. Die Rädli ist eine Fahrrad-Rallye quer durch Erlangen, bei der die Teilnehmer die Möglichkeit haben, auf verkehrsarmen, familienfreundlichen Fahrrad-Routen zahlreiche Vereine, Institutionen und verschiedenste Einrichtungen kennen zu lernen.

Wie hatten wieder drei Stationen aufgebaut, um den Besuchern einen kleinen Überblick zu verschaffen, welche Disziplinen des Schießsports bei uns angeboten werden: Die Jugendabteilung hat in einem Pavillon zwei Lichtgewehrstände aufgebaut, in dem die kleinsten Besucher ihre Schießkünste probieren konnten. Auf dem Bogenplatz durften die Rädli-Teilnehmer mit dem Recurvebogen unter Anleitung unserer Bogenschützen auf Luftballons schießen. Und in der LG-Halle konnten sie unter fachlicher Anleitung unserer LG- und LP-Schützen das Schießen mit dem Luftgewehr und der Luftpistole ausprobieren.

Mit Führungen durch das Waldschießhaus konnten wir auch die anderen Disziplinen, wie z.B. Kleinkaliber, Großkaliber oder Böllern, den Besuchern näher bringen.

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Bei der Eröffnung des Gauschießens 2014 in den Räumen der Schützengesellschaft 1673 Erlangen-Bruck hat es ihn erwischt: der Chef der Schützengilde Herzogenaurach, Gotthold Hochrein, bekannt für seine Schützenanzugs-Aversion, bekam kurzerhand ein solches Teil übergestülpt. Er nahm es mit Humor, und: es steht ihm gar nicht so schlecht! Den anwesenden Mädels hat es zumindest gefallen....

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Seit 2 Jahrzehnten veranstaltet der Gau Erlangen für die über 46 Jahre alten Luftgewehr- und Luftpistolen-Schützinnen und -Schützen aller hiesigen Vereine dieses Gesellschaftsschießen. Zwischen dem 9. Oktober 2013 und dem 9. April 2014 trafen sich 43 dieser Sportler 10mal auf allen Erlanger Schießsportanlagen. Unsere HSG'ler nahmen nur an den Gewehrdisziplinen teil.

Zur Aufnahme in die Wertung mußte man an mindestens 6 Wettkämpfen teilgenommen haben, um die maximale Gesamtzahl von 1800 (6 mal 300) Ringen erreichen zu können.

Bildunterschrift:  Ernst und Siglinde Müller sowie Gottfried Roth (fehlte krankheitsbedingt) bei der Siegerehrung 1. Platz LG-Auflage Mannschaft, mit Karl Schmeißer (rechts) und Georg Todt

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Am 26.04.2014 setzte sich wieder eine 8-köpfige Delegation der Kgl. Priv. Hauptschützengesellschaft in Richtung Jena in Bewegung, um am Ehrenscheibenbeschuß von Vogelkönig Ulrich Pakebusch teilzunehmen.

Nach dem letztjährigen verheerenden Hochwasser erstrahlte die Schießstätte unserer Schützenfreunde in neuem Glanz: perfekt renoviert und teilweise mit neuem Mobiliar ausgestattet, konnte man nur noch auf Erinnerungsfotos sehen, welche Schäden das Wasser angerichtet hatte.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde nach der Begrüßung der Scheibenbeschuß in Angriff genommen, wobei wegen eines Wettkampfs in Weimar nicht so viele Jenaer Schützen dabei sein konnten, wie letztes Jahr. Mit einem fast historischen Suhler KK-Gewehr mit offener Visierung wurde auf ein Motiv mit dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal geschossen. Der Haltepunkt lag ziemlich weit unten links, was etliche Schützen die Scheibe verpassen ließ. Nur etwa zwei Drittel trafen überhaupt die Scheibe, wobei die HSG-Trefferquote etwas höher war.  Den besten Schuß setzte jedoch mit Volker Helmig ein Jenaer Schütze.

Die Atmosphäre war gewohnt familiär: angeregte Gespräche, flankiert von hervorragendem Kuchen von Helga König, perfekt gegrillter Thüringer Bratwurst und dem guten Köstritzer Schwarzbier, liessen die Zeit wieder einmal viel zu schnell vergehen. Herzlichen Dank für die tolle Betreuung an unsere Jenaer Freunde!

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Da es nicht ganz einfach ist, unsere Jugend aufgrund der gesetzlichen Altersvorschriften, an unseren traditionellen Gesellschaftsschießen zu beteiligen, hatten wir beschlossen, künftig auch jeweils ein Jugendprogramm bei diesen Veranstaltungen anzubieten. Perfekt vorbereitet von unserer 2. Jugendleiterin Nina Finzel, die von Daniel Bucher und Peter Finzel unterstützt wurde, gab es dieses Jahr erstmals zum Ostereierschießen der „Großen“ auch ein Schießprogramm für unsere Nachwuchsschützen. Lichtgewehr-, Bogenschießen und Hufeisenwerfen, waren die Disziplinen, mit denen sich unsere Jugend ihren Osterpreis erkämpfen konnte.

  • Bild_12_Hufeisenwerfen[1]
  • Bild_01_Ziele
  • Bild_08_Ziel_Lichtgewehr
  • Bild_11_Bogenschiessen
  • Bild_13_Schatzmeister
  • Bild_05_KK_Schiessen3
  • Bild_06_KK-Stand
  • Bild_20_Jugend_Preisverleihung
  • Bild_10_Bogenstand
  • Bild_17_Saal
  • Bild_04_KK_Schiessen2
  • Bild_02_Schiessstand
  • Bild_16_Janik Lindner
  • Bild_07_Vorbereitung Laserziele
  • Bild_18_Preisverleihung
  • Bild_15_Michael Herbst
  • Bild_09_Jugend_Orgateam
  • Bild_14_Zweiter und dritter Sportleiter
  • Bild_03_KK_Schiessen1
  • Bild_19_Preise

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Die Bezirksmeisterschaften für Vorderladerschützen wurden auch dieses Jahr wieder bei der Kgl. Priv. HSG Erlangen und der Schützengesellschaft in Thalmässing ausgetragen.

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Die Friedrich-Alexander-Universität feierte am 4. November 2013 ihr 270-jähriges Bestehen. Grund genug, dieses Jubiläum mit einer Abbildung des Erlanger Schlosses auf der Ehrenscheibe unseres Vogelkönigs Markus Peter festzuhalten.

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Mitgliederbereich: Downloads

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"Atemlos" heißt nicht nur der neue Song von Helene Fischer, so war auch die Stimmung auf dem Faschingsball der HSG. Nachdem es anfangs Diskussionen gab, ob es überhaupt einen Faschingsball geben soll, konnte sich der Vergnügungsausschuss doch noch durchsetzen und einen grandiosen Fasching organisieren.

Polonaise2:                   ...in voller Länge

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Am 23. März 2014 fanden  zum Abschluss der Hallensaison die Stadtmeisterschaften im Bogenschießen statt. Dieses Mal waren wir wieder als Gastgeber an der Reihe. Als Neuerung bei einem Bogenturnier haben wir dafür gesorgt, dass die Langbogenschützen in einer eigenen Wertung mitschießen konnten.

 

 (von links nach rechts) Leo Kromeich, Markus Kneißl, Elke Schmidt, Stefan Sommerer, Kilian Binder, Liam Rasper, Michael Zitzmann, Leo Ohnemüller, Axel Fella, Fabian Fella, Marcel Süßle, Cedric Süßle, Diethelm Tröger, Vincent Karl, Elias Winkler, Michael Finzel

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Wir freuen uns sehr, bekanntgeben zu können, daß wir als neuen Archivar der HSG einen der intimsten Kenner unserer Gesellschaft gewinnen konnten: Unser Ehrenoberschützenmeister Gerhard Kammerer hat sich bereit erklärt, diese Aufgabe ab sofort zu übernehmen. Selbst jahrzehntelang in führender Position in der HSG, hatte er tiefe Einblicke in die Vorgänge der Gesellschaft. Verbunden  mit dem ihm immanenten Interesse an der Traditionspflege, verfügt er über exzellente Voraussetzungen, unter Wahrung der Werte unserer Gesellschaft, in enger Zusammenarbeit mit dem SchMA auch die Weiterentwicklung in die Zukunft im Auge zu behalten.

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Bei der Königlich Privilegierten Hauptschützengesellsschaft wird nicht nur der Schießsport ausgeübt, sondern auch die Tradition gepflegt. Wir legen auch großen Wert auf Geselligkeit. Hierzu gehört unser Schützen – Kegelklub, der bereits seit 50 Jahren besteht.

 Ausflug Müritz-45 jähriges Jubiläum der Schützenkegler

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Das war ein hervorragender Start für die Schützen der Kgl. Priv. HSG Erlangen ins Schützenjahr 2014:

Insgesamt belegten 8 Schützen 11-mal den 1. Platz, 4-mal den 2. Platz u. 2-mal den 3. Platz. Im Hinblick auf die Landesmeisterschaften im April u. Mai, ist mit den HSG‘lern sicher zu rechnen.

Allen Schützen Glückwunsch zum Ergebnis und viel Erfolg für die kommenden Meisterschaften!

Die Ergebnisse im Einzelnen:

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Liebe HSG-Bogenschützen.

Die Hallensaison ist beendet, es komme der Sommer.

Nachdem wir am 23. März 2014 mit der Stadtmeisterschaft unser letztes Turnier der Hallensaison bestritten haben, geht es nun wieder ins Freie. Ab Montag, den 31. März werden wir wieder auf unserem Bogenplatz trainieren.

Der erste Wettkampf steht schon bald an und deshalb geben wir euch die uns bekannten Bogen-Termine:

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Im Erlanger Stadtlexikon ist nachzulesen, dass die Vereinigung der bis dato getrennten Städte „Erlang“ und „Christian Erlang“ zu einer einheitlichen Stadt „Erlangen“ im Jahre 1812 nicht ohne Geburtswehen von sich ging. Dies ist nicht weiter verwunderlich. Die Vereinigung war nicht demokratisch legitimiert, die Bürger waren nicht gefragt worden. Die Vereinigung war „von Oben“ angeordnet worden. Man wollte durch Zusammenlegung von Ämtern und Behörden Verwaltungskosten sparen. Der Teufel steckte aber im Detail. So wurden die protestantischen Schüler der Altstadt und Neustadt weiterhin in getrennten Klassen unterrichtet. Da konnten keine Kosten eingespart werden.

Und was machten die Schützen? Die 1812 zwangsvereinigte Schützengesellschaft löste sich bereits 1815 wieder auf, für Alt- und Neustadt bildeten sich wieder separate Schützen-gesellschaften. Ab diesem Punkt wurden allerdings vom Magistrat deutlich Kosten eingespart. Da sich die beiden Schützengesellschaften nicht über die Verteilung der der Schützengelder einig wurden, stellte der Magistrat die Zahlung kurzerhand gänzlich ein und sparte diese Ausgaben bis zum Jahre 1847, als die Regierung endlich über den Streit entschieden hatte.

Erst zwei Generationen nach der Zwangsehe waren die Bürger der beiden „Stadtteile“ soweit zusammengewachsen, dass es zur Vereinigung der noch getrennten Schützengesellschaften kommen konnte. Am 6.3.1864 wurden gemeinsame Statuten unter den Mitgliedern beider Gesellschaften verteilt, und bereits am 10.3.1864 ging eine gemeinsame Beileidsadresse an die Königin zum Tod König Maximilian II. Die Erstellung der erforderlichen notariellen Urkunde nahm einige Zeit in Anspruch, es dauerte, bis alle Schützen unterschrieben hatten. Nach Gengler war die Vereinigung 1867 amtlich vollzogen und Gottschalk v. Loewenich stiftete aus Freude darüber den Schützen 500 Gulden.

Die Königlich Privilegierte Hauptschützengesellschaft könnte, wenn sie in ihren Chroniken blättert, beinahe jedes Jahr irgendein Jubiläum feiern. Das ginge natürlich zu weit. Aber ein Motiv für ein Scheibenschießen wäre die 150. Wiederkehr der Vereinigung der beiden Schützengesellschaften allemal. Ein solches Scheibenschießen wäre auch wieder einmal eine PR-Maßnahme. Die Lokalpresse greift Ereignisse mit lokalhistorischem Bezug in aller Regel gerne auf.

Richard Dietz

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Die Umsetzung unserer Lastschriftmandate, sie ist vollbracht!

Alle Beteiligten die es hinter sich haben, sind erleichtert und froh (Die wenigen von Euch, die vom „SEPA-Fehlerteufelchen“ getroffen wurden, bitte ich um Nachsicht).

Trotzdem noch einige Anmerkungen:

  • Wir haben von allen Mitgliedern der HSG ein SEPA-Lastschriftmandat, wie in 02.2013 angekündigt, angelegt. Sollte sich Eure Bankverbindung bzw. Kontonummer ändern werden wir die „alte“ Mandatsreferenznummer um einen fortlaufenden Buchstaben ergänzen.(ab > b; z.B. HSG 00123 in HSG 00123b)
  • Jedes Mitglied kann bei Bedarf sein SEPA-Lastschriftmandat in Kopie bekommen, das gleiche gilt für eine Papierrechnung der Mitgliedsbeiträge sowie der Schrankbenutzungsgebühr.(Es werden nur schriftliche Anfragen an z.B. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bearbeitet).
  • Sollten noch mir nicht bekannte Fehler auftreten, benachrichtigt mich bitte. Ich werde mich bemühen, auch diese umgehend abzustellen.

Bitte künftig alle Adressänderungen, Kontodatenänderungen, Ausbildungsstatusänderungen, Familienzugehörigkeiten usw. uns im SchMA zeitnah mitteilen. Gleichfalls bitte ich, Eure Mitgliedsbeiträge etc.  mit der aktuellen Beitragsliste auf unserer Homepage ( http://www.hsg-erlangen.de/ ) auf richtigen Lastschriftseinzug zu prüfen.

Wolfgang

HSG-Schatzmeister

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Wie bereite ich mich für einen Wettkampf vor?

Wie verhalte ich mich im Wettkampf?

 

"Ist ja ein alter Hut", "Weiß ich schon immer".

Wer so denkt, darf diesen Artikel gerne überspringen. Es gibt immer schon Schützen, die wissen mehr als andere. Trotzdem kommen diese allwissenden Cracks mit ihren Erkenntnissen nicht immer zu guten Ergebnissen. Aus aktuellem Anlass möchte ich dem einen oder anderen Bogenschützen (Einige Punkte gelten auch für "Pistoleros") mit diesem Artikel helfen, sein hohes Können im Training auch im Wettkampf abzurufen. Also hier mein sicher noch verbesserungsfähiger Versuch, alle wichtigen Punkte einer möglichst guten Wettkampf-Vorbereitung und -Durchführung zusammenzufassen.

 

Vorbereitungen / Anreise

- Vor jedem Wettkampf trainiere ich regelmäßig.

- Wenn ich durch Schule/Dienstreisen/Krankheit gebunden bin,

   versuche ich meine Athletik und den Rhythmus per Theraband

   (z.B. vor einem Spiegel) daheim/unterwegs zu trainieren.

- Vor jedem Wettkampf bin ich mit 8 Stunden Schlaf gut ausgeruht.

- Drei Stunden vor jedem Wettkampf bin ich munter.

- Alle  Probleme/Fragen/Anrufe etc. löse ich daheim, also vorher.

- Ich kontrolliere meine Ausrüstung auf Vollständigkeit:

 

   sind alle Schrauben angezogen?

    sind alle Pfeile in Ordnung?

 

- Zum Wettkampf-Ort fahre ich nicht selbst, sondern lasse mich

   möglichst mitnehmen.

- Mindestens eine Stunde vor Wettkampfbeginn bin ich vor Ort.

- Handies schalte ich schon vor jedem Wettkampf bis zum Ende ab.

- Ich wärme mich kurz vor Beginn jedes Wettkampfs mindestens

  10 Minuten lang durch Armkreisen und Lockern der Oberkörper-

  muskulatur auf.

- Dann erst beginne ich mit den Dehnübungen.

- Anschließend simuliere ich mit dem Theraband 10 Trockenschüsse

  an der Schießlinie in Echtzeit.

 

 Während des Wettkampfs

 

- An der Schießlinie betreut mich nur mein Coach.

- Ich esse wenig, aber trinke viel.

- In der Wettkampfpause schlichte ich mich nicht voll, denn deftiges

   Essen transportiert mein Blut vom Kopf zur Verdauung in den

   Bauchraum. Gute Konzentration findet aber im Kopf statt.

- zum Stillen von Hunger und Durst sind Bananen und Apfelsaft-

  schorle bewährte Mittel, die nicht belasten.

- Während des Wettkampfs denke ich nur an "meinen" Sport.

- Ich schaue den Pfeilen nicht nach.

- Ich versuche mir vorzustellen, dass jeder Schuss ein einzelner

  Wettkampf ist. Der "alte" Wettkampf wird abgehakt. Dann beginnt

  wieder ein neuer.

- wenn ich zur Scheibe laufe, mache ich mich mit positiven und

  fröhlichen Gesprächen locker.

- den besten Zehnerpfeil ziehe ich zum Schluss.

- beim schlechtesten Pfeil merke ich mir die Nummer, um ihn

  eventuell auszutauschen.

- beim Zurücklaufen kontrolliere ich die Pfeile:

 

  sind alle Spitzen drin?

  sind alle Federn vollständig und fest?

  sind die Nocken in der richtigen Position?

  sind die Pfeile gerade?

 

- Bei Stress konzentriere ich mich auf nur ein technisches Detail.

- Dreimalige tiefe Bauchatmung hilft dabei zusätzlich.

 

Ich wünsche mir, dass sich alle unsere Wettkampfschützen diese wenigen Ratschläge hin und wieder durch den Kopf gehen lassen oder sie hier nachlesen. Ich bin sicher, dass dann die Ergebnisse nicht nur besser, sondern - über die Schießzeit gesehen - auch konstanter und weniger stressbelastet werden. Wir wollen doch Erfolg haben. Oder?

 

Diethelm Tröger