Seit einigen Monaten trifft sich eine Gruppe Jugendlicher vierzehntägig am Samstagfrüh zum Trainieren.

Wir haben gerade noch ausreichend Waffen für diese stattliche Gruppe.

Wie auf dem Gruppenfoto ersichtlich, ist die Gruppe wirklich jung. Wir haben uns dies bei Beginn der neuen Vorstandschaft im Jahr 2018 auf unsere To-Do-Liste geschrieben, wieder eine „Luft – Jugendmannschaft“ ins Leben zu rufen. Ebenfalls haben wir damals die Entscheidung getroffen, dass die Kosten für Schulungsmaßnahmen im Vereinsinteresse – für z.B. Trainer - von der Gesellschaft übernommen werden. Dies trägt erste Früchte. Wir haben erstmalig zwei ausgebildete „BSSB - C- Manager“ – mit Uwe Schneider und Susanne Jung – in unseren Reihen. Dies ist umso ehrenhafter, da sie dafür Urlaub nahmen und sich in München beim BSSB auf die Schulbank setzten.

Es ist erstaunlich, was die Jungen in der kurzen Trainingszeit schon auf der Scheibe treffen. In lockerer Atmosphäre werden sie von einigen hilfswilligen HSG-Senioren betreut. Es schaut für den Betrachter schon fasst professionell aus, wenn man die Jugendgruppe - im obenstehenden Bild - von der Seite betrachtet. Auch in der Handhabung der Waffen bekommen sie Routine. Die Jüngeren dürfen noch bis zum 15. Lebensjahr mit Auflage – wie die älteren Senioren – schießen. Trotzdem ist es nicht einfach, das schwere Gewehr zu handhaben. Für die Älteren ist es noch schwieriger so ein schweres Wettbewerb-Gewehr Schuss für Schuss zu laden, in den Anschlag zu heben und noch freistehend die Scheibe zu treffen. Echt Kraftsport! Erstaunlich ist auch, wie diszipliniert sich die Jugend am Schießstand präsentiert. Kommt vorbei und schaut euch das fröhliche Jungvolk an! Das macht Spaß und ist für uns sehr motivierend.

Nun müssen wir in der Gesellschaft den nächsten Schritt gehen, dass sich unser junges Pflänzchen weiterentwickelt. Wir haben leider keinen Trainer bei uns in der Gesellschaft, der dies übernehmen könnte. So werden wir gezwungen, uns außerhalb unserer Gesellschaft zu bemühen. Dabei sind wir bemüht, zeitnah erfolgreich zu sein, so dass wir einen ausgebildeten Trainer, mindestes einmal im Monat bei uns haben. Dies ist bestimmt für unsere Jungen motivierend und leistungsstärkend.

Sicher werden wir in der Zukunft dafür Geld in die Hand nehmen müssen. Bedenkt: die Jugend ist unsere Zukunft.  Edle Spender sind hierbei aufgerufen unsere „Langwaffen - Jugend“ zu unterstützen.

Euer W. Nahr

 

PS: Dazu passt eine großartige Werbung der Firma Dreyer in Erlangen:

„Wir bilden unseren Nachwuchs selbst aus“

Machen wir es ihnen nach – helft uns alle dabei, das ist unsere Zukunft!