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Am Sonntag den 11.01.2014 musste sich die erste Luftpistolenmannschaft der HSG Erlangen dem Tabellenersten SV Waldaschaff und der SSG Dynamit Fürth zum Kampf stellen. Geschossen wurde in dem 166 km weit entfernten Waldaschaff (15 km südlich von Aschaffenburg).

Gerade lange Anfahrten sind für die Mannschaft eine höhere Belastung – zum einen für den Fahrer und zum anderen für die Schützenkollegen im Fond, da in der Regel mit einem normalen PKW gefahren wird. Daher war es diesmal umso erfreulicher, dass das Autohaus Konrad, Erlangen einen geräumigen Großraum-Van mit insgesamt 8 Sitzplätzen zur Verfügung stellte. Jens Schirmer hatte sich als Fahrer zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

vlnr: Helmut Kauzmann, Matthias Nolte, Roland Wabra, Martin Bäuml, Hans-Rainer Wagner

Den Gegnern stellten sich Martin Bäuml, Matthias Nolte, Hans-Rainer Wagner, Roland Wabra und Helmut Kauzmann. Dem Team wurde bereits im ersten Kampf, gegen die SV Waldaschaff, alles abverlangt. Jedem war klar, dass man sich hier keine großen Fehler leisten durfte.

Geschossen wurde auf herkömmlichen Seilzuganlangen und Scheiben, was gerade am Anfang etwas Eingewöhnungszeit in Anspruch nahm, weil mittlerweile elektronische Schussanlagen die Regel sind. Nach der Probezeit fanden allerdings alle Schützen gut in den Kampf. Matthias Nolte schoss mit 374 Ringen das höchste Ergebnis, und lediglich Martin Bäuml und Hans-Rainer Wagner mussten sich trotz guter Ergebnisse geschlagen geben. Der erste Kampf ging somit 3:2 zu Gunsten der HSG aus.

Der zweite Kampf war nicht minder interessant. Das Derby gegen die SSG Dynamit Fürth hatte schon in der Vergangenheit zu erbitterten Zweikämpfen geführt. Nach der Mittagspause fanden die HSGler noch besser in den Kampf. Während Roland Wabra und Helmut Kauzmann solide um die 365 Ringe schossen, trumpften Hans-Rainer und Matthias mit hohen 90er Serien auf. Demnach war es auch nicht verwunderlich, dass Matthias mit 378 und Hans-Rainer mit 376 Ringen den Wettkampf beendeten. Martin Bäuml erzielte zwar gute 373 Ringe, musste sich jedoch seinem Gegner geschlagen geben, der satte 380 Ringe schoss. Fürth verlor am Ende mit 1:4.

Die kontinuierlich starke Leistung und hervorragende Stimmung der Mannschaft spiegelt sich letzten Endes auch in der Tabelle wieder. Die erste Luftpistolenmannschaft der HSG Erlangen ist ungeschlagen und trotz eines Kampfes weniger auf Platz 1 der Tabelle.

Im nächsten Kampf am 01.02.2015 in Fürth wird es dann genauso spannend. Dieselben Gegner stellen sich zur Revanche.

MB